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Nach
der Abzockerinitiative |
Sie
als Staatsbürger können endlich mit Ihrer JA-Stimme
den
mittelalterlichen
Zuständen in Grossfirmen ein
Ende bereiten!
Leider sind viele Wirtschaftsführer in der
Schweiz kein gutes Vorbild für
die Mitarbeiter. Sie
bereichern sich an der Firma, die sie führen sollten,
auf
unverschämte Weise und schaden damit dem Unternehmen,
den
Aktionären und der Volkswirtschaft.
Wenn sich
Vorgesetzte
auf
derart dreiste Weise selbst bereichern,
zerstören sie die
Motivation
Ihrer Mitarbeiter,
und es verwundert
darum nicht, wenn immer mehr Mitarbeiter dem
kriminellen Vorbild
ihrer Vorgesetzten folgen. Die Schweiz ist
korrupter
geworden,
und
dies auch als Folge der Abzockerei.
Das
Vertrauen ist verloren gegangen!
Investoren
vertrauen Regierungen nicht. Arbeitnehmer haben das
Vertrauen in
ihre Firmenleitung verloren. Geschäftsleute versichern
sich
für teures Geld gegen die Folgen von Deliktschäden.
Banken
beklagen kriminelle
Tricks,
mit denen auf Kundenkonti zugegriffen
wird. Von bankinternen
Machenschaften sind
höchst bedenkliche
Entwicklungen bekannt geworden.
Warum
diese Vertrauenskrise?
Wie
kommt es, dass Verhaltensnormen, welche früher vorhandenes
Vertrauen gestützt haben, heute keine Geltung mehr haben?
Warum wurden solche wirtschaftlich äusserst wichtige Normen
einfach
fallen gelassen?
Was Führungskräften
vor 30 Jahren in Seminaren gepredigt wurde,
darüber setzen
sich heute Top-Manager
skrupellos
hinweg, als ob es
diese Regeln noch nie gegeben hätte. Ihr
Verhalten
ist
alles andere als
empfehlenswert und ein schlechtes
Vorbild für
die Mitarbeitenden.
Womit
konnte Daniel
Vasella sein
Jahressalär von mehreren Dutzend
Millionen Franken begründen?
Was berechtigte Oswald
Grübel,
willkürlich
in grosser Zahl
einzelne
Mitarbeiter
zu
bestimmen, die
ihre Stelle und in vielen Fällen damit ihre
Existenz verlieren,
nur um
den Eigentümern einer Firma, den Aktionären umso
mehr
Vermögen
zuzuschanzen?
Ist
das demokratisch, gerecht, ethisch?
Was
überlegen sich Juristen, welche Gangster
vor
Gericht verteidigen?
Die
vielen Millionen, welche Jahr um Jahr in die Taschen der
Abzocker
fliessen, fehlen der Wirtschaft.
Es
ist darum nicht verwunderlich, dass
die Staaten
immer
höhere
Schulden haben
und aus dem Schlamassel
nicht mehr herauskommen. Wer sich diese
Entwicklung realistisch
ansieht, weiss, dass an deren Ende ein
Krieg sein
wird.
Was wollten eigentlich Bundesparlamentarier,
welche die vom Volk
so deutlich unterstützte
Abzockerinitiative auf
die lange Bank
schoben,
anstatt sie endlich ernst zu nehmen und zur Abstimmung zu
bringen?
Die
1:12-Initiative konkretisiert nun das gesunde Mass
im Salärwesen!
Es
wäre zu wünschen, dass unsere Führungskräfte
dem
gesunden Mass auch
in Bezug auf die eigenen Salärbezüge
nachleben würden.
Weil sie dazu nicht
fähig oder willens sind,
müssen wir, das Stimmvolk, klare
Grenzen setzen.
Zwar würde einer
freien Wirtschaft eine Deregulierung gut
tun, und niemand hätte etwas
dagegen einzuwenden, wenn die
Verantwortlichen den Beweis erbracht
hätten, dass sie keine
Regulierung nötig haben. Leider haben sie das
Gegenteil
bewiesen. Die 1:12-Initiative ist nötig, und sie gibt einen
genügend grossen Spielraum vor. Sie schadet der Wirtschaft
in keiner
Weise, vertreibt höchstens ein paar Abzocker aus
dem Land.
Im Herbst 2013 wird nun über die
1:12-Initiative abgestimmt.
Es ist wichtig, dass das
Volk sich nicht verunsichern lässt!
Wir
müssen unbedingt zur Urne gehen und unsere JA-Stimme
geben:
Stimmen Sie
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JA |
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zur 1:12-Initiative |
Und
wenn nur jede stimmberechtigte Person eine
andere per
eMail oder SMS
auffordert,
der 1:12-
Initiative
zuzustimmen,
können wir - so wie bei
der Abzocker-Initiative - die
Gegenkampagne der
finanzkräftigen Bürgerlichen in die
Schranken weisen.
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